Senat

Der Senatsvorstand

Was ist der Senat der Bürgergarde

Zu einem Traditionskorps im Kölner Karneval gehört auch ein Senat. Der Senat der Bürgergarde „blau- gold“ von 1904 e.V. Köln ist ein fester Bestandteil des Vereins, aber auch eigenständig in Organisation, Aktivitäten und Veranstaltungen. Er hat die Aufgabe, die Bürgergarde wesentlich zu fördern und zur Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Zwecke besonders beizutragen – so ist es in der Vereinssatzung mit der Senatsordnung festgelegt. Dies geschieht zum einen durch die finanzielle Förderung der Bürgergarde aus den Senats- und Mitgliedsbeiträgen, aber auch dadurch, dass der Senat das harmonische Zusammenwirken aller Teile des Vereins unterstützt. Die Senatoren nehmen am Vereinsleben innerhalb und außerhalb der Session teil – etwa bei den Sitzungen oder auf den Rosenmontagstribünen-, sind aber auch selbst mit eigenen Veranstaltungen aktiv.

Wie setzt er sich zusammen?

Zurzeit hat der Senat über 70 Senatoren, die jeweils ordentliche Mitglieder der Bürgergarde sind und von denen viele auch dem aktiven Korps angehören, und 18 Ehrensenatoren. Der ordentlichen Mitgliedschaft im Senat geht ein Jahr der Hospitation voraus. Die Senatoren wählen in der Senatsversammlung den Senatsvorstand, bestehend aus dem Senatspräsidenten, dem Senatsvizepräsidenten, dem Senatsgeschäftsführer und dem Senatsschatzmeister. Hinzu kommt der Präsident der Bürgergarde als „geborenes Mitglied“ - umgekehrt ist der Senatspräsident auch „geborenes Mitglied“ des Vereinsvorstandes; auch darin zeigt sich die wechselseitige Zusammengehörigkeit von Senat und Verein. Als Senator zahlt man neben dem üblichen Mitgliedsbeitrag zur Bürgergarde einen zusätzlichen Senatsbeitrag, in dem auch eine Kostenpauschale für Senatsveranstaltungen enthalten ist.

Was macht der Senat?

Neben der jährlichen Senatsversammlung treffen sich die Senatoren mit Partnerinnen und Gästen regelmäßig zur Senatsweihnachtsfeier in festlichem Umfeld und in der Session zum karnevalistischen Herrenabend, für den unser Literat immer wieder besondere kölsche Schmankerl in musikalischer oder rednerischer Form präsentiert. Rosenmontag und Karnevalsdienstag fliegen die Kamelle in vollen Zügen dann auch vom Senatswagen.

Außerhalb der Session trifft sich die „Senatsfamilie“ – oft mit Kind und Kegel – unter dem Motto „Senat op jöck“ zu wechselnden Zielen. Dabei werden in der Regel interessante Informationen und Erkenntnisse mit geselligem Beisammensein verbunden. Beispielhaft seien hier der Eifelzoo, die Ford- Werke Köln, der Brauhauswanderweg, das Hänneschen- Theater, ThyssenKrupp Duisburg, der Flughafen KölnBonn, die Dokumentationsstätte Regierungsbunker, verschiedene Brauereien, das RWE- Kraftwerk Niederaußem, die Kölner Hafenfahrt und das Adenauer- Haus in Rhöndorf genannt. 2014 wollen die Senatoren mit Begleitung erstmals eine Dreitagesfahrt machen; das Ziel sollen Weimar und die Wartburg sein.

Warum sollte ich Senator werden wollen?

Wir Senatoren freuen uns über jeden, der am Senatsleben Interesse hat. Die Bürgergarde freut sich gleichzeitig auch über jeden weiteren Förderer. Oft sind es Senatoren oder andere Vereinsmitglieder, die aus ihrem Freundes- Bekannten- oder Familienkreis neue Mitglieder in die Reihen der Senatoren führen. Egal ob schon bekannt oder völlig neu: Für die meisten von uns war der Eintritt in den Senat und die damit verbundene Mitgliedschaft in der Bürgergarde – sei es als Aktiver im Korps oder auch als inaktives Mitglied – die Gelegenheit, den Karneval in einem Traditionskorps hautnah zu erleben, dort viel Spaß an der Freud‘ zu haben und so nicht nur Kontakte zu knüpfen, sondern auch in einer Gemeinschaft Freunde zu finden.